Psychotherapie ist eine Behandlung von psychischen („seelischen“) Erkrankungen mithilfe von wissenschaftlich anerkannten Verfahren, Methoden und Techniken.
Die Verhaltenstherapie geht davon aus, dass psychische Beschwerden das Ergebnis von bewussten und nichtbewussten Lernprozessen sind. Zu Beginn der Behandlung wird gemeinsam mit der Patientin oder dem Patienten erarbeitet, welche Bedingungen ihrer oder seiner Lebensgeschichte und der aktuellen Lebenssituation zur Entstehung und Aufrechterhaltung der psychischen Symptomatik beigetragen haben und weiter wirksam sind.
Auf dieser Grundlage werden gemeinsam die Therapieziele und der Behandlungsplan festgelegt. In der Verhaltenstherapie wird die Patientin oder der Patient zur aktiven Veränderung ihres oder seines Handelns, Denkens und Fühlens motiviert und angeleitet. Dabei werden die bereits vorhandenen Stärken und Fähigkeiten herausgearbeitet und für den Veränderungsprozess nutzbar gemacht.
Quelle: PTV10, Kassenärztliche Bundesvereinigung
Verhaltenstherapie ist ein umfangreich wissenschaftlich untersuchtes Therapieverfahren. Studien belegen die Wirksamkeit von Verhaltenstherapie für eine Vielzahl psychischer Erkankungen, weshalb Verhaltenstherapie häufig in den Behandlungsleitlinien (siehe https://www.dgppn.de/publikationen/leitlinien.html) als Therapieform empfohlen wird.
Die Verhaltenstherapie entwickelt sich permanent weiter und auch ich bilde mich laufend fort.